Cupschiessen 2025

Der Cupsieg bleibt in der Familie...!

Cupschiessen – das bedeutet, dass nicht nur jene, die zum ersten Mal mit dabei sind, ihre Nervosität nicht ganz verstecken können und so ein Cupschiessen schreibt zudem nicht selten ganz spezielle Geschichten.

Für einmal ein etwas spezieller Modus in der ersten Runde trug dazu bei, dass sich auch noch einige Verlierer über ein Weiterkommen freuen konnten. Einer dieser Lucky Loser war ausgerechnet Rino Bilger, der im weiteren Verlauf noch so manchen Gegner zur Verzweiflung bringen sollte. Bilger zog gegen Hans Hug den kürzeren, denn Hug zeigte sich von Beginn weg parat und überzeugte gleich in der ersten Runde mit dem Punktemaximum. Bilger seinerseits beanspruchte Glück, schaffte er doch lediglich als zweitschlechtester Verlierer gerade noch in die nächste Runde.

Hans Hug hingegen setzte sich im Achtelfinal gegen Forian Seifritz durch, Nando Bischofberger musste sich mit 34 zu 36 Punkten knapp Marco Holenstein geschlagen geben und Werner Keller – die erste Runde als bester Verlierer überstanden – forderte Peter Ibig zwar, unterlag am Ende aber doch knapp.

Ramon Wolfensberger zeigte Willi Brühwiler den Meister und Peter Brühwiler liess gegen Paul Odermatt nichts anbrennen. Dani Frei wies – mit dem Punktemaximum – Herby Rusch in die Schranken und Thomas Langensand musste sich mit 38 zu 39 Zählern knapp Rino Bilger - für diesen war die nur knapp überstandene Runde wohl sowas wie ein Weckruf - geschlagen geben. Die letzte Achtelfinalpaarung entschied Sepp Brunschwiler gegen Christoph Böhi für sich.

Ebendieser Sepp Brunschwiler bekam es im Viertelfinal mit Rino Bilger zu tun. Keiner der beiden beabsichtigte, klein beizugeben. So standen nach dem regulären Programm beide Schützen mit dem Punktemaximum da – Schuss um Schuss sollte über Ausscheiden oder Weiterkommen entscheiden. Es brauchte 16(!) weitere Schüsse, bis diese Frage geklärt war. Rino Bilger behielt das bessere Ende für sich und durfte sich über die Halbfinalqualifikation freuen. Dort sollte er es mit Peter Brühwiler zu tun bekommen, der seinerseits Dani Frei in die Schranken wies. Weil Ramon Wolfensberger sich im Viertelfinal das Punktemaximum gutschreiben lassen durfte und sein Gegner Peter Ibig einen Verlustpunkt hinnehmen musste, hiess die zweite Halbfinalpaarung Wolfensberger gegen Hug – Hans Hug hatte, ebenfalls mit dem Punktemaximum – Marco Holenstein in den Feierabend geschickt.

Im Halbfinal musste sich Peter Brühwiler den 40 Punkten von Rino Bilger beugen. Und so stand Rino Bilger, nachdem er die erste Runde nur mit Glück überstanden hatte, in den drei weiteren Runden aber nur noch einen Punkt abgab, plötzlich als erster Finalteilnehmer fest. Ihm folgte, wohl auch ein wenig zu seiner eigenen Überraschung, Hans Hug. Mit sehr guten 39 Punkten schaltete dieser im Halbfinal Ramon Wolfensberger aus.

So standen sich im Duell der Verlierer im Kampf um Platz drei Peter Brühwiler und Ramon Wolfensberger gegenüber. Am Ende behielt der Erfahrerene das bessere Ende für sich. Mit 37 zu 35 Punkten wurde das Duell mit dem gleichen Resultat entschieden wie im Vorjahr und Peter Brühwiler durfe sich am Ende als Dritter feiern lassen.

Im Final standen sich damit zwei Schützen gegenüber, die schon in der ersten Runde gegeneinander antraten. Dass nach der eher glücklich überstandenen ersten Runde die Resultate in den folgenden Runden jedoch kein Zufall waren, bewies Rino Bilger im Final auf eindrückliche Weise. Das dritte Mal in Folge erzielte er das Punktemaximum. Nach sehr starken Resultaten im Viertel- und im Halbfinal musste sich sein Kontrahent Hans Hug im Final mit 37 Punkten beugen.

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren ebenfalls ein Bilger das Cupschiessen gewonnen hatte, führte Rino Bilger damit schon beinahe eine Tradition weiter – das Cupschiessen bleibt sozusagen in der Familie.

 

Das Finaltableau mit den Ergebnissen ist zu finden unter „Ranglisten“.

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